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Welpenschutz

 Sie treffen bei einem Spaziergang mit Ihrem Welpen einen fremden Hund. Oft müssen Sie dann hören „ Es kann nichts passieren – Ihr kleiner Hund hat ja noch den Welpenschutz !!“ Verlassen Sie sich nicht darauf!
Auch die Aussage „Mein Hund macht nichts“, kann schlimme Folgen für Ihren Welpen haben – irgendwann ist immer das erste Mal.
Man muss sich genau überlegen, ob das Ableinen sinnvoll ist.
Vorsicht ist geboten, wenn man mit seinem Welpen einer Hündin begegnet. Sie akzeptieren oft nur den eigenen Nachwuchs. Fremde Welpen beißen sie weg.

Rüden reagieren schon etwas großzügiger. Sie sind meist gutmütig, aber benimmt der Welpe sich falsch, sind auch sie nicht zimperlich.
Verstehen sich die Hunde, sollte man das Ritual des Kennenlernens nicht unterbrechen. Beschnüffeln und ablecken ist für die Sozialisierungsphase sehr wichtig.

Lassen Sie ihren Welpen nie aus dem Auge.

Die ersten drei Monate im Leben eines Welpen kann man als Welpenzeit bezeichnen. Alles was darüber hinaus geht, zählt als Junghund.
Unter Hundebesitzern ist die irrtümliche Ansicht verbreitet, dass Welpen einen uneingeschränkten Schutz (Welpenschutz) genießen. Eine automatische Beißhemmung soll den Welpen schützen.

Wenn überhaupt, kann man Welpenschutz nur als Schutz durch die Mutterhündin in den ersten Wochen gegenüber Feinden verstehen. In einem Wolfsrudel würde jeder fremde Wolfswelpe sofort getötet werden.

Für die Erhaltung des Rudels – also zur Überlebenssicherung !!
In einem intakten Rudel stellt sich nach 8 Wochen eine wichtige Veränderung ein. Jetzt dürfen die Welpen nicht mehr beliebig über die Stränge schlagen und sich gegenüber den älteren Hunden alles herausnehmen. Nun beginnt die Zeit der Erziehung und zwar außerordentlich autoritär. Mit drei Monaten beginnt die Ausbildung im Rudel und damit die Eingliederung in die Rangordnung.
Auch von älteren Rudelmitgliedern wird der Welpe zurechtgewiesen – damit er lernt Gefahren einzuschätzen, die Rangordnung zu respektieren und damit das Rudelleben erst möglich zu machen.

Mit 5 – 6 Monaten wird der Junghund spielerisch an die Jagd herangeführt.
Nach Vollendung des 6. Monats setzt die Pubertät ein. Mit der ersten Hitze oder Deckfähigkeit tritt der Hund in die Reifephase ein – ohne schon voll erwachsen zu sein. Jeder Hundehalter sollte im Umgang mit fremden Hunden Vorsicht walten lassen. Sie wissen ja nie, über welche Erfahrungen der andere Hund und der Hundehalter verfügen. Junghunde, die zu stürmisch auf einen fremden Althund zugehen, riskieren eine strenge Maßregelung.
Die Althunde wollen mit Respekt von Junghunden behandelt werden.

Zurückhaltung bei der Begrüßung
Demutsgehabe Fazit: Welpenschutz und Aggressionshemmungen existieren nur innerhalb des eigenen Rudels für die Welpen der Leithündin!

Die Aussage „Das machen die unter sich aus“ ist ein todsicherer Weg sich einen Problemhund heranzuziehen!